Meine Arbeit atmet im Allgemeinen eine etwas nostalgische Poesie, eine ruhige Ergebenheit und (unterdrückte) Emotionen.
Ich versuche etwas auszurücken, ohne dass ich eine explizite Botschaft ausdrücken will, eine Art existenzielles Lebensgefühl.
Es geht um Ergebenheit, Trost und Verlangen. Über den Moment, in dem einem bewusst wird, dass der Mangel und das Verlangen verschmelzen.
Die Dinge die ich spüre, möchte ich in einem Bild festhalten. Jedoch in dem Wissen, dass ich den Augenblick in einem transzendent Bild einzufangen versuche, aber die ganze Fülle nicht zu erfassen ist. All dies in dem Bewusstsein, dass das Geheimnis größer ist als der Mensch.

Der Dichter Rilke sagt, und ich mit ihm, dass viele Sachen nicht in Worte zu fassen sind. Sie passieren in einem Raum, wo noch nie ein Wort eingetreten ist. Ich versuche, diesen Raum in Bildsprache zu betreten. In erster Linie für mich selbst, aber auch in der Hoffnung, dass andere durch meine Arbeit in diesen Raum eintreten möchten und sich gekennt fühlen.

Ich arbeite mit vielen verschiedenen Materialen wie Öl, Acryl, Gouache und Tusche, Kohle, Aquarellstifte, Pastellkreide, Papier usw. Ich verwende verschieden Medien und Träger und arbeite gern großformatig. Meine Inspiration finde ich in alltäglichen Momenten und in Fotos verschiedener Herkunft. Am Anfang steht eine bestimmte Anordnung, Farbe oder Komposition, die etwas auf einer emotionalen Ebene in einem auslöst.